Erfahrungen als Eishockey-Profi in der Schweiz

Die Schweiz ist zwar bekannt für ihren Wintersport, aber sie ist nicht in allen Wintersportarten auf internationaler Ebene erfolgreich. Während bei den Ski-Wettbewerben die Medaillen nur so regnen, sieht das beim Eishockey etwas anders aus. Wie ist das eigentlich, wenn man professionell Eishockey spielt in der Schweiz? Wir haben uns einmal umgehört.

Zunächst einmal hat die Schweiz eine hochprofessionelle und den internationalen Standards gerechte Infrastruktur für Eishockey-Profis. Das beginnt schon in den Jugendabteilungen der Teams, geht weiter über die Schweizer Eishockey-Liga bis hin zum Nationalteam.

Was aber viele Spieler machen, ist zunächst in die USA oder nach Kanada zu gehen, um dort eine noch bessere Ausbildung zu bekommen. Beide Länder sind die unumstrittenen Anführer der internationalen Eishockey-Gemeinschaft, und wer dort gelernt oder sogar gespielt hat, wird es einfacher haben, in einem anderen Land einen Vertrag zu bekommen. So findet man auch in der Schweiz viele Spieler, die zumindest eine Zeit lang in Übersee gespielt haben.download-25

Gerade junge Spieler, die mit 17 oder 18 Jahren zurückkommen und entsprechend talentiert sind, können schnell einen Platz in einem der Jugendteams der Nationalmannschaft finden. Es gibt sogar einen Spieler der mit 14 Jahren bereits die Schweiz bei einem U19-Turnier vertreten hat.

Erfahrene Spieler raten jungen Talenten vor allem, nicht aufzugeben. Solange der Körper noch mitmacht, sollte man seinem Traum folgen. Das bedeutet natürlich auch, dass man hart trainieren muss. Eishockey ist ein sehr kampfbetonter und körperlicher Sport. Am besten fängt man in einem der großen Vereine an, in der Regel in der Jugendabteilung. Von dort aus arbeitet man sich hoch in die Erwachsenenmannschaft. Viele Spieler haben uns gesagt dass es wichtig ist, nicht um alles bei einem Verein zu bleiben, sondern auch der Karriere wegen einen Wechsel in Betracht zu ziehen. Wer gut ist, das hat schon in jungen Jahren die Chance, in ein nationales Jugendteam zu kommen. Die Schweiz – das zeigen leider die Ergebnisse bei internationalen Wettkämpfen – braucht junge und gute Talente.

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